Fünf Medaillen für Erna Freischlad

In toller Form präsentierte sich Erna Freischlad.

Freiwasserschwimmen süddeutsche und hessische Meisterschaften

In Großkrotzenburg wurden am Wochenende die süddeutschen und internationalen hessischen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen ausgetragen. Auf den Distanzen über 2,5 km, 5 km sowie in der 3 x 1 km Staffel ging es um die Titel. Insgesamt starteten im See Freigericht an der Landesgrenze zu Bayern 61 Vereine aus den süddeutschen Bundesländern sowie Nordrhein-Westfalen und Österreich mit 222 Aktiven und absolvierten 366 Einzel- und 20 Staffelstarts. Mit dabei waren auch sechs Schwimmerinnen und Schwimmer des TV 1843 Dillenburg.

 

Freiwasserschwimmen ist was anderes, als im Hallenbad oder Freibad zu schwimmen. Es gibt keine Trennleinen, viel Körperkontakt unter den Kontrahenten und natürlich muss man sich, ohne Striche am Boden wie im Schwimmbecken, orientieren können. Eine weitere Herausforderung ist das kühle Wasser mit ca. 20 Grad.

„Das alles macht Freiwasserschwimmen aber sehr interessant, was auch die jährlich steigenden Teilnehmerzahlen dokumentieren“, erklärte Trainer Ralf Hermann, der mit dem Abschneiden seiner Sportler sehr zufrieden war: „Alle Einzelschwimmer platzierten sich unter den besten Drei und brachten zumindest eine Medaille mit in die Oranienstadt.“

Erfolgreichste Teilnehmerin war Erna Freischlad, die insgesamt fünf Medaillen bei zwei Starts gewann. Trainer Ralf Hermann hatte die WvO-Schülerin für die „Süddeutschen“ als auch „Hessischen“ gemeldet. Schwimmen musste die Haigerin allerdings jeweils nur einmal. Am Samstag belegte Erna Freischlad über 5 km Rang zwei im Jahrgang 2002 in der Landeswertung und Platz drei bei den „Süddeutschen“. Damit nahm die TVD-Schwimmerin ihre erste Medaille bei süddeutschen Meisterschaften bei der Siegehrung durch Jakob Rukatukl (Schwimmwart Süddeutscher Schwimmverband) in Empfang.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen über 2,5 km lieferte sich Erna Freischlad am Sonntag mit Anna Reschko (EOSC Offenbach), was die Dillenburger mit 0,56 Sekunden Vorsprung im Zielanschlag für sich entschied. Neben der Titelverteidigung aus den Jahren 2016 und 2017 bedeutete dies auch die Silbermedaille in der offenen internationalen hessischen Wertung und Platz drei bei den süddeutschen Meisterschaften im Jahrgang 2002.

Maximilian Wolf ging am Samstag ebenfalls über 5 km an den Start und belegte in der Juniorenwertung den zweiten Platz. Über die kürzere Distanz von 2,5 km reichte es dann am Sonntag leider nur zum ungeliebten vierten Platz.

Ebenfalls in der Juniorenwertung waren Jennifer-Nicole Faruga und Johanna Laetitia Keßler am Sonntag dabei. Mit Platz zwei durch Jennifer-Nicole Faruga und Platz drei durch Johanna Laetitia Keßler im 2,5 km Freistilrennen war Trainer Ralf Hermann mit dem Abschneiden der beiden jungen Damen sehr zufrieden.

Die insgesamt neunte Medaille für die Gruppe aus dem Aquarena holte in Großkrotzenburg dann noch im Jahrgang 2003 der Jungen David Kestel über 2,5 km.

Zum Abschluss standen am Sonntagnachmittag noch zwei Staffelstarts über 3 x 1000 m für die Dillenburger auf dem Programm. Nur für die Staffel vorgesehen ging Maximilian Skalski als Startschwimmer an den Start und erreichte mit 12:02 Minuten die beste Zeit. Es folgten Maximilian Wolf mit 13:58 Minuten und Erna Freischlad mit 13:53 Minuten. Beide kamen nach den Rennen über 5 km und 2,5 km nicht mehr an ihre Bestzeiten heran und die erste Mannschaft belegte Platz zehn. In der zweiten Staffel startete David Kestel mit 14:12 und es folgten Johanna Kessler 14:56 und Jennifer-Nicole Faruga mit 14:05 Minuten, was Platz 15 bedeutete.